Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft
Projekte
Advanced Trauma Psychosocial Support (ATPS©)
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartner: Simone Steinhausen
Projektkurzbeschreibung: Aufbauend auf den bisherigen Studien zu psychotherapeutischen Intervention bei Unfallopfern soll ein umfassendes Konzept zur psychosozialen Versorgung von Unfallverletzten entwickelt, praktisch erprobt und evaluiert werden. Das Interventionsprogramm Advanced Trauma Psychosocial Support© (ATPS) wurde in Anlehnung an das für die medizinische Versorgung von Traumapatienten durch das American College of Surgeons erstellte Advanced Trauma Life Support© (ATLS) – konzipiert und etabliert ein standardisiertes Vorgehen für die psychosoziale Versorgung von Unfallopfern. ATPS© besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil umfasst ein Schulungskonzept für unfallchirurgisch tätige Ärzte mit einem allgemeinen Modul zu Basisfertigkeiten der Arzt-Patienten Kommunikation und einem spezifisch für die Unfallchirurgie konzipierten Modul zur besonderen psychosozialen Situation von unfallchirurgischen Patienten. Letzteres vermittelt dem Arzt die nötige Kompetenz, auf psychosoziale Probleme einzugehen und Patienten mit psychopathologischen Reaktionen bereits während des stationären Aufenthalts zu identifizieren. Die zweite Säule von Advanced Trauma Psychosocial Support© (ATPS) besteht darin, diesen auffälligen Patienten eine psychotherapeutische Intervention anzubieten, die spezifisch auf die Symptomatik und Bedürfnisse von traumatisierten Patienten abgestimmt ist. Im Rahmen der Studie soll über einen Zeitraum von 36 Monaten ein Prä-Post Design zur Evaluierung der Wirksamkeit des ATPS© realisiert werden. Gemessen wird, ob sich das Kommunikationsverhalten der Unfallchirurgen durch das Training dauerhaft verbessert, welche Einflüsse ein verbessertes Kommunikationsverhalten auf die psychosoziale Versorgung der Patienten hat (Vertrauen in die Ärzte) und ob die Ärzte psychosoziale Diagnosekompetenzen zur Identifizierung auffälliger Patienten erworben haben. Darüber hinaus werden die Effekte der psychotherapeutischen Intervention analysiert und ihre Eignung zur störungsbildspezifischen Therapie von Unfallopfern bewertet.
Förderzeitraum: 02/2008 bis 12/2011
Fördernde Institution: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Ganzheitliche Innovationsstrategien in den ITK-Unternehmen zum Erhalt von Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit der Fachkräfte durch Integration der betrieblichen Gesundheitsförderung – Präventionskompetenz durch gezielte Vernetzung der Akteure
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartner: Julia Jung und Anika Nitzsche
Das dreijährige BMBF-Verbundprojekt "PräKoNeT" wird unter der Konsortialführerschaft der Core Business Development GmbH zusammen mit der Universität zu Köln (Abteilung Medizinische Soziologie) und der Universität Duisburg-Essen (Lehrstuhl für Medizin-Management) gemeinsam mit den Valuepartnern: Technikerkrankenkasse, AOK (Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung), BKK BV, verdi-innotec, sowie Unternehmen und Arbeitskreisen und Fachausschüssen des BITKOM e.V. realisiert.
Es hat den Erhalt einer innovativen Beschäftigungsfähigkeit von ITK- Fachkräften über das ganze Arbeitsleben durch Integration einer dieser Wissensarbeit adäquaten Gesundheitsförderung und weitere Schwerpunkte im Fokus.
Das Gesamtziel des Verbundvorhabens ist es, in einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Akteursallianz eine neue Dimension des präventivem Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu entwickeln, einzusetzen und zu fördern, um diese in die Innovationsstrategien der ITK- Unternehmen zu integrieren. Dazu werden im Projektverlauf folgende Teilziele verfolgt:
Diagnose der Präventionsreife in 500 ITK- Unternehmen
Partizipative Entwicklung von innovativen Gestaltungslösungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch Personal- und Kompetenzentwicklung sowie Organisations- und Arbeitsgestaltung der wissensbasierten Arbeit in ITK- Unternehmen entsprechend ihrer Präventionsreife.
Implementierung und Gestaltung der entwickelten Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung in ITK- Modellunternehmen entsprechend der ermittelten Präventionsreife unter Nutzung innovativer Instrumentarien der Wissenskommunikation.
Implementierung von ausgewählten Lösungsstrategien zur Bewältigung typischer Stresssituationen bei ITK. Wissensarbeit (z.B. Optionsstress) in ITK-Unternehmen hoher Präventionsreife durch Explizierung von Erfahrungswissen. Ökonomische Bewertung des dafür erforderlichen Aufwand-Nutzen-Verhältnisses
Qualitative Bewertung und ökonomische Evaluation der umgesetzten Lösungsstrategien. Kosten-Effektivitätsanalyse mittels eines (Simulations-) Modells. Prüfung der Übertragbarkeit des Modells auf Projekte der Fokusgruppe im Projektverlauf.
Zielorientierter breiter Wissenstransfer der erarbeiten Erkenntnisse und gewonnenen Erfahrungen sowohl zwischen den ITK-Unternehmen, über die Arbeitskreise und Fachausschüsse in den BITKOM e.V., zu den Krankenkassen, den Gewerkschaften, zur Fokusgruppe IT / Wissensökonomie, zu Multiplikatoren (Verbände, IHK, RKW usw.) und in die breite Öffentlichkeit. Das erfolgt sowohl in direkter Wissens-Kommunikation als auch digital über eine interaktive Internetplattform http://www.praekonet.de und durch die Nutzung weiterer Medien.
Entwicklung einer Unternehmens- und Institutionen-übergreifenden Akteursallianz über die
Bildung von Netzwerken während des gesamten Projektverlaufes. Erarbeitung eines Konzeptes zu deren nachhaltiger Weiterführung.
Laufzeit: 10/2007 bis 10/2010
Fördernde Institution: BMBF
Eine zeitgemäße betriebliche Gesundheitspolitik: Die Einbindung von
Betriebsärzten in den Prozess der Gesundheitsversorgung und
Prävention: Ärzte und Betrieb als Kooperationspartner
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartner: Christoph Kowalski
Projektkurzbeschreibung: Dieses Projekt wird von der Abteilung für medizinische Soziologie in Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt. Ziel des Projekts ist zum einen die Entwicklung von präventionsorientierten, indikationsspezifischen Gesundheitspfaden, um Morbidität zu verringern und die Effektivität und Effizienz der Versorgung hinsichtlich sozialmedizinisch besonders relevanter Krankheiten zu erhöhen.
Zum zweiten geht es um die Frage, wie präventive Maßnahmen in Unternehmen stärker mit präventiven, kurativen und rehabilitativen Maßnahmen am Wohnort vernetzt werden können. Als beteiligte Akteure werden hierbei Betriebsärzte, niedergelassenen Ärzte sowie auch Betriebskrankenkassen, Unternehmen und Mitarbeiter betrachtet. Da es in Deutschland einen Mangel an gezielten Kooperationen zwischen Betriebsmedizinern und niedergelassenen Haus- und Fachärzten gibt, liegt ein besonderer Fokus des Projektes auf der Frage, wie eine Kooperation zwischen diesen beiden Gruppen, die die vorhandenen Kompetenzen bündelt und Synergieeffekte nutzbar macht, bei der Entwicklung und Implementierung von Gesundheitspfaden ausgestaltet werden kann.
Voraussichtlicher Abschlusstermin: 12/2008
Fördernde Institution: Bertelsmann Stiftung
Konzept zur begleitenden Versorgungsforschung im Rahmen der Einführung von Brustzentren in NRW (EBRU)
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartnerin: Petra Steffen
Projektkurzbeschreibung:
In Deutschland erkranken jährlich über 47.500 Frauen an Brustkrebs. Laut Krebsregister liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate für Brustkrebspatientinnen bei 76 %. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf Rang 8 unter 17 Ländern der EURO-CARE-Studie. Im Zeitraum zwischen der EURO-CARE-1- und der EURO-CARE-2-Studie stiegen die Überlebensraten in Europa um 4,5 %, in Deutschland jedoch lediglich um 3,7 %. Die Tatsache, dass „die Mortalität nicht im vergleichbaren Rahmen wie im Ausland gesenkt werden konnte“, erfordert ein gesundheitspolitisches und klinisch-wissenschaftliches Umdenken.
Als Bestandteil der im April 2001 begonnenen „Konzertierten Aktion Brustkrebs“ hat das Land NRW u.a. ein Anerkennungsverfahren nach § 16 KHG NRW initiiert, mit dem erstmals im Rahmen einer qualitätsgesteuerten Krankenhausplanung Brustzentren in allen Regionen des Landes etabliert werden sollen. Seit den ersten Anerkennungen im Dezember 2003 sind inzwischen 49 Brustzentren mit derzeit 91 Standorten anerkannt (Stand 25.04.06). Durch Zentralisierung, Spezialisierung, Interdisziplinarität, umfassendes Qualitätsmanagement und fortlaufende Zertifizierung kann – so die Annahme – die Einrichtung von Brustzentren dazu beitragen, die Versorgung der Brustkrebspatientinnen zu verbessern.
Das Konzept zur begleitenden Versorgungsforschung im Rahmen der Einführung von Brustzentren (EBRU) setzt an dieser Stelle an. Im Projektverlauf werden zum einen die Veränderungen in den Strukturen und Prozessen der Brustkrebsversorgung in NRW dokumentiert und zum anderen auf ihre Auswirkungen auf die Behandlungsergebnisse untersucht. Das Projekt untergliedert sich grob in zwei Module. In Modul 1 (federführend und Projektleitung: Prof. Dr. H. Pfaff, Universität zu Köln, in Zusammenarbeit mit der Universität Düsseldorf) wird der Implementierungsstand des Brustzentrenkonzeptes evaluiert. Mit den Mitteln der begleitenden Versorgungsforschung werden die einzelnen Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren bei der Entwicklung und Implementierung der Brustzentren herausgearbeitet, um darauf aufbauend praxisbezogene Umsetzungshilfen entwickeln zu können. Mit Hilfe einer Befragung wird zum einen der Stand der Implementierung (Umsetzungsgrad, Probleme) des Brustzentrums aus Sicht der Netzkoordinatoren und Chefärzte untersucht. Zum Anderen wird analysiert, inwieweit der Stand der Implementierung und die Beurteilung des krankenhausärztlichen Versorgungsprozesses aus Sicht der behandelten Patientinnen zusammenhängen.
Im zweiten Modul (Projektleitung: Prof. Dr. L. Pientka, Ruhr-Universität Bochum) wird die Effektivität und Effizienz von Behandlungsmethoden durch die Auswertung von bereits vorhandenen Daten im Rahmen einer Sekundärdatenanalyse untersucht. Die ausgewerteten Daten sollen als Grundlage für die Feststellung der Effektivität und Effizienz der einzelnen Behandlungsmethoden und die darauf aufbauende Festlegung eines einheitlichen Behandlungskonzepts im Rahmen einer Experten-Konsensuskonferenz dienen. Im Rahmen der Outcomeforschung sind auf der Basis der vorhandenen klinischen Daten beispielsweise die Behandlungsergebnisse (Surrogatparameter), die (perioperative) Mortalität und Morbidität oder die Verweildauer als Indikatoren der Ergebnisqualität denkbar.
Laufzeit: 08/2006-11/2008
Fördernde Institution: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
Patientinnenbefragung in den Brustzentren – Routinebefragung
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartner: Petra Steffen, Markus Alich
Projektkurzbeschreibung:
Im Rahmen der (Re-)Zertifizierung der Brustzentren ist im "Verfahren für die Zertifizierung von Brustzentren in NRW" (Anforderungskatalog) vom Normengeber eine Patientinnenbefragung vorgeschrieben, die mindestens einmal jährlich mit einem validen, einheitlichen Fragebogen und einem einheitlichen Verfahren durchgeführt werden muss.
Der Fragebogen und das Verfahren wurden von der AG Qualitätsentwicklung – ein Zusammenschluss aller Partner der Konzertierten Aktion gegen Brustkrebs in NRW –in Zusammenarbeit mit der Abteilung Medizinische Soziologie des Klinikums der Universität zu Köln entwickelt. Im Rahmen eines Pretests wurde gezeigt, dass sich das Verfahren und der Kölner Patientenfragebogen für Brustkrebs (KPF-BK) gut für den Einsatz in der jährlichen Routinebefragung eignen (vgl. EBZ-Studie).
Die Befragung erstreckt sich auf den Zeitraum vom 01.02.-31.07. eines jeden Jahres. In dieser Zeit werden alle Patientinnen, die während des aktuellen Krankenhausaufenthaltes an primärem Mammakarzinom operiert wurden und für die eine gesicherte Diagnose und mindestens eine postoperative Histologie vorliegt, in die Befragung eingeschlossen.
Die Patientin wird im Brustzentrum kurz vor der Entlassung gefragt, ob sie bereit ist, an der Befragung teilzunehmen. Die ausgefüllten Einverständniserklärungen der Patientinnen werden jeweils am Ende der Woche an die Abteilung Medizinische Soziologie geschickt. Die Befragung findet in der nächsten Woche postalisch-poststationär statt, d.h. die Patientin bekommt den Fragebogen nach der Entlassung von der Abteilung Medizinische Soziologie nach Hause geschickt. Die Befragung erfolgt in Anlehnung an die Total Design Methode nach Dillman.
Als Befragungsinstrument kommt der Kölner Patientenfragebogen für Brustkrebs (KPF-BK) zum Einsatz. Bei der Fragebogenentwicklung wurden die relevanten Module des Kölner Patientenfragebogens (KPF) ausgewählt und zusätzliche brustkrebsspezifische Fragen formuliert. Darüber hinaus wurde den DMP-Vorgaben Rechnung getragen. Der brustkrebsspezifische Kölner Patientenfragebogen (KPF-BK) enthält u.a. Module zur Krankenhausorganisation, zur Arzt- bzw. Pflegekraft-Patient-Interaktion, zur Information und zur Zufriedenheit.
Die Daten werden anschließend von der Abteilung Medizinische Soziologie eingegeben, qualitätsgesichert und anschließend ausgewertet. Die Abteilung Medizinische Soziologie verpflichtet sich, die Regelungen des Datenschutzes streng einzuhalten. Im Rahmen der Qualitätssicherung werden die Itemkennwerte und Rücklaufquoten überprüft. Für die Auswertung werden psychometrische Tests durchgeführt, um die faktorielle Validität und Reliabiliät der Kennzahlen zu überprüfen. Anschließend werden die Schulnotenmittelwerte der eingesetzten validierten Skalen sowie die Häufigkeiten von ausgewählten Einzelitems für die jeweiligen Brustzentren berechnet. Die Datenauswertung erfolgt mit dem Statistikprogramm SPSS.
Die Befragung findet derzeit in 51 Brustzentren mit 96 OP-Standorten in NRW statt.
Laufzeit: fortlaufend
Fördernde Institution: Brustzentren in NRW
Auswirkungen unterschiedlicher Trägerstrukturen von Krankenhäusern auf die Qualität der Krankenversorgung der Bevölkerung
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff, PD Dr. Günther Heller (AOK/Wido)
Ansprechpartnerin: Antje Hammer
Projektbeschreibung: Die Entwicklung der Krankenhauslandschaft in Deutschland ist durch einen zunehmenden ökonomischen Druck und gleichzeitig von einem zunehmenden Wechsel der Trägerstrukturen geprägt. In den vergangenen Jahren entwickelte sich insbesondere ein Wandel der Trägerschaft von (öffentlichen und freigemeinnützigen) nicht profit-orientierten Trägern hin zu profit-orientierten (privaten) Trägerschaften.
Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen Trägerschaft und Trägerwechsel auf der einen Seite und der Qualität der Krankenversorgung auf der anderen Seite im Detail zu untersuchen. Zusätzlich sollten dabei Auswirkungen auf benachbarte Sektoren (ambulante Versorgungsstrukturen, Rehabilitation insb. Anschlussheilbehandlung) und neue Versorgungsformen (Implementierung integrierter Strukturen) ebenso analysiert werden wie die Auswirkungen von Privatisierungen auf die berufliche Situation der beteiligten Ärzte (physician factor).
Eine Hauptzielgröße bei der Ermittlung der Qualität in der Krankenversorgung stellen dabei Qualitätsindikatoren dar, die auf Routinedaten aufsetzen. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) wird in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Versorgungsforschung (ZVFK) die Analysen auf der Basis bundesweiter Abrechnungsdaten der AOK-Patienten, zusammen mit Mitgliederbestandsdaten der Versicherten durchführen. Auf diese Weise kann eine Bestandsaufnahme der Qualität der Krankenversorgung in privaten und anderen Krankenhausträgern erfolgen und Veränderungen in der Qualität der Krankenversorgung durch einen Trägerwechsel festgestellt werden.
Der Frage, ob sich die berufliche Situation von Ärzten bzw. Pflegepersonal zwischen Kliniken in privater Trägerschaft und Kliniken in nicht privater Trägerschaft unterscheidet, bzw. sich nach einem Trägerwechsel divergent entwickelt, soll auf höherem Aggregationsniveau mit Hilfe von Daten des Statistischen Bundesamtes bzw. der Statistischen Landesämter nachgegangen werden.
Zusätzlich sollen die Auswirkungen der Trägerschaft und des Trägerwechsels auf die berufliche Situation der Ärzte durch eine Befragung an deutschen Kliniken vom ZVFK detailliert erhoben und analysiert werden. Es wird dabei auch der Frage nachgegangen, ob Management und Führung eine vermittelnde Rolle in dem Zusammenspiel von Trägerschaft und beruflicher Situation einnehmen. Der Fokus wird hierbei insbesondere auf das Qualitätsmanagement und die Sicherheitskultur in deutschen Krankenhäusern gelegt.
Die Methode der Krankenhausbefragung setzt auf der Methode der Organisationsbefragung auf. Im Zeitraum von April bis Oktober 2008 fand eine schriftliche Befragung der ärztlichen Direktoren aller deutschen Krankenhäuser mit mindestens Grundversorgung (N=1224) in Anlehnung an die „Total Design – Methode“ nach Dillman statt. Dazu wurden sowohl validierte Skalen (z.B. Sozialkapital im Krankenhaus, Organisationaler Anforderungsindex, Arbeitsintensität der Ärzte) als auch neu konstruierte Indizes zur Erfassung von Management und Führung eingesetzt.
Die Verknüpfung von Erkenntnissen aus routinebasierten Datenbanken mit Angaben aus surveybasierten Erhebungen wird darüber hinaus bisher für Deutschland einzigartige Analysen ermöglichen: Beide Datenbasen werden im Oktober 2008 auf der Krankenhausebene verknüpft und zu einem gemeinsamen Datensatz generiert, der sowohl Routinedaten als auch Befragungsdaten enthält.
Laufzeit: 11/2007 bis 04/2009
Fördernde Institution: Bundesärztekammer
Gestaltung der Balance von Flexibilität und Stabilität durch implizite Vereinbarungen in der Mikrotechnik- und Nanotechnologie-Industrie
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartnerin: Anika Nitzsche
Projektbeschreibung: Die Mikrotechnik- und Nanotechnologie-Industrie in Deutschland ist eine eher junge und dynamische Wachstumsbranche, die als Innovationstreiber unzählige industrielle Wertschöpfungen anstößt.
Der Bedarf an Fachkräften in der Mikrotechnik- und Nanotechnologie-Industrie wächst, Berufsgruppen mit hohem spezifischen und erfolgskritischem Wissen sind hier prägend. Die dortigen Berufsfelder erfahren regelmäßig rasante Veränderungen. Deshalb stellt die ständige (Weiter-)Qualifizierung ein unabdingbares Erfordernis dar. Zudem erzeugen die hohe Wettbewerbsintensität in einem globalisierten Markt mit immer kürzeren Produktzyklen und der Diffusion neuer Technologien einerseits sowie die sozialen und demografischen gesellschaftlichen Entwicklungen andererseits für die Unternehmen der Branche einen großen Veränderungsdruck: Flexibilisierung lautet die große Herausforderung. Die Arbeitssituation der hochqualifizierten Mitarbeiter/innen führt zu einem relativ hohen Anspruchs- und damit Belastungsniveau. Hinzu kommt, dass die Bindung vorhandener und die Rekrutierung neuer Fachkräfte eine existenzielle Herausforderung für die Unternehmen bedeutet.
Ziele
Gesamtziel des Verbundprojektes "GeMiNa" ist die Gestaltung der Balance von Flexibilität und Stabilität durch implizite Vereinbarungen in der Mikrotechnik- und Nanotechnologie-Industrie. Hierzu werden Work-Life-Balance Konzepte mit Hilfe des Gestaltungsinstrumentes des psychologischen Vertrages in Modellbetrieben erarbeitet und implementiert sowie im weiteren Projektverlauf evaluiert.
Work-Life-Balance
Unternehmen der Mikrotechnik und Nanotechnologie werden in Zukunft nur erfolgreich sein, wenn sie in ihre wichtigste Ressource – ihre Mitarbeiter/innen – investieren. Neben Qualifikation und Wissen gehört jedoch eine funktionierende Balance von Arbeit und Privatleben, auch als Work-Life-Balance (WLB) bezeichnet, zu den Leistungs- und Erfolgsfaktoren. Von einer guten WLB profitieren Mitarbeiter/innen und Unternehmen gleichermaßen. Für Unternehmen können Wettbewerbsvorteile beispielsweise in Form einer Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber und Vorteile bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften entstehen. Des Weiteren können WLB-Maßnahmen dazu beitragen, das Engagement, die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen zu erhöhen. Weiter konnten bereits Effekte auf physische und psychische Gesundheitsindikatoren (z.B. körperliche Beschwerden, Depressionen, Burnout) nachgewiesen werden, so dass mit einer Förderung der WLB auch ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten geleistet werden kann, was letztendlich auch positive Auswirkungen auf die Fehlzeiten hat.
Der psychologische Vertrag als Gestaltungsmodell für eine bessere Work-Life-Balance
Obwohl im angelsächsischen Raum bereits populär, findet das Konzept des psychologischen Vertrags in Deutschland noch kaum Berücksichtigung. Der psychologische Vertrag beinhaltet eine Vielzahl von gegenseitigen Erwartungen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, die nicht im formalen Arbeitsvertrag fixiert sind.
Bis Ende der 1990er Jahre fanden sich im psychologischen Vertrag typische Inhalte wie Arbeitsplatzsicherheit, Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben, Aufstiegsmöglichkeiten etc. auf Arbeitnehmerseite; hohe Arbeitsqualität, Loyalität, Flexibilität, Engagement etc. auf Arbeitgeberseite. Doch aufgrund permanenter Flexibilisierungsmaßnahmen der Unternehmen und steigender Marktanforderungen haben sich auch die psychologischen Verträge gewandelt. Eigenverantwortung für die Beschäftigung ersetzten zum Beispiel die Arbeitsplatzsicherheit. Die Eigenverantwortung für berufliche Entwicklung und die Arbeitsmarktfähigkeit tritt an die Stelle von unternehmensbezogener Spezialisierung und internen Aufstiegsmöglichkeiten. Der „klassische“ psychologische Vertrag trägt nicht mehr. Die Folge war und ist, dass sich die Beschäftigten dem Unternehmen weniger verbunden fühlen und ihr zusätzliches Engagement reduzieren.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen diese systematische Transformation des impliziten Deals „Arbeitsplatzsicherheit gegen hohe Leistungs- und Flexibilitätsbereitschaft“. Unternehmen ersetzten Arbeitsplatzsicherheit durch kontinuierliche Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. Dies verlangt den Beschäftigten deutlich mehr Verantwortung für die eigene Entwicklung ab („Arbeitskraftunternehmer“).
- Qualitative Vorarbeiten: Leitfadeninterviews mit Mitarbeitern und Führungskräften in der Mikro und Nanotechnologie-Branche
- Ist-Analyse in drei Modellbetrieben sowie in weiteren Unternehmen der Branche: Bestandsaufnahme der Rahmenbedingungen sowie der gegenseitigen Erwartungen und Angebote zu Aspekten der Work-Life-Balance, Arbeitsbelastung etc. mittels Online-Befragung
- Durchführung von Betriebsworkshops zum Thema Work-Life-Balance und Umsetzung von Maßnahmen in drei Modellbetrieben
- Evaluation: Analyse der Wirksamkeit des Gestaltungsinstrumentes „psychologischer Vertrag“ zur Verbesserung der Work-Life-Balance mittels erneuter Befragung (Paneldesign)
Das skizzierte Vorhaben wird zusammen mit drei Modellbetrieben der Mikrotechnik- und Nanotechnologie-Industrie entwickelt und umgesetzt. In einem ersten Schritt wird ein Erfahrungsaustausch zwischen den Modellbetrieben angeregt, der im weiteren Verlauf auch auf interessierte Unternehmen der Branche (Valuepartner) ausgeweitet wird.
Im Rahmen des Transfers werden Zwischen- und Endergebnisse fach- und branchengerecht aufbereitet. Zu diesem Zweck werden neben einer Projekt-Homepage sowie weiteren Informationsmaterialien auch ein praxisbezogener Leitfaden verfasst. Dieser soll wichtige Hinweise und Aufschlüsse bezüglich des Vorgehens bei der Gestaltung und Umsetzung von psychologischen Verträgen enthalten.
Gemeinsam mit dem IVAM e.V. - Fachverband für Mikrotechnik sowie weiteren geeigneten Transferpartnern werden diese Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben der „Urprungsbranche“ Mikrotechnik- und Nanotechnologie ist ein Transfer in andere, artverwandte Branchen mit ebenfalls hohem Anteil von „Wissensarbeitern“ angestrebt (IT, Medien, etc.).
Laufzeit: 01.07.2009 bis 30.04.2013
Fördernde Institution: das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Europäischen Sozialfonds für Deutschland sowie von der Europäische Union im Rahmen des Programms „Arbeiten, Lernen, Kompetenzen entwickeln – Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt“.
Förderkennzeichen: 01FH09045
Integriertes Versorgungsmodell hochbetagte Patienten in Herne
Projektleiter: Prof. Dr. Holger Pfaff
Ansprechpartner: Ute Karbach
Projektbeschreibung: Als begleitendes Versorgungsforschungsprojekt ist Ziel der Studie, die Umsetzung des Versorgungsvertrages zwischen der Knappschaft-Bahn-See, dem Herner Ärztenetz und dem Marienhospital Herne einerseits im Sinne eines lernbasierten Qualitätsmangements zu begleiten und darüber hinaus das Leistungsgeschehen aus gesundheitsökonomischer sowie aus Patientenperspektive zu analysieren.
Im Fokus steht hierbei die Versorgung von Patienten und Patientinnen, die 75 jahre alt oder älter sind. Mittels einer intensivierten ambulanten Therapie (IAT) sowie der Entwicklung und Implementierung von sektorenübergreifenden Behandlungspfaden zu ausgewählten Erkrankungen soll eine Behandlung im gewohnten häuslichen Umfeld unterstützt und ermöglicht werden.
Folgende Aspekte des Leistungsgeschehens werden untersucht:
- Analyse des funktionellen Status der eingeschriebenen PatientInnen sowie der
- Interventionsansätze anhand der durch STEP gewonnenen Daten
- Identifikation von Hochrisikogruppen (STEP-Fragebogen)
- Evaluation von Lebensqualität und Patientenzufriedenheit
- Evaluation der Akzeptanz aller beteiligten Akteure (Qualitative Inhaltsanalyse)
- Evaluation der Akzeptanz der Behandlungspfade
- Gesundheitsökonomische Analyse der Leistungsdaten der Krankenkasse
Laufzeit: 07/2008 bis 12/2010
Fördernde Institution: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Veröffentlichungen
Zeitschriftenaufsätze
- Kowalski, C., Steinhausen, S., Pfaff, H., Janßen, C. (2008) Sozioökonomische Ungleichheit erfordert zielgruppenspezifische Präventionsprogramme. Public Health Forum, 59 (Schwerpunktheft zum Thema 'Soziale Ungleichheit', im Druck)
- Mielck, A., Janßen, C. (2008) Ein Modell zur Erklärung der gesundheitlichen Ungleichheit. Public Health Forum, 59 (Schwerpunktheft zum Thema 'Soziale Ungleichheit', im Druck)
- Steinhausen, S., Kowalski, C., Janßen, C., Pfaff, H. (2008) Wechselwirkungen zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit und Gesundheitsversorgung. Public Health Forum, 59 (Schwerpunktheft zum Thema 'Soziale Ungleichheit', im Druck)
- Ommen, O.*, Janssen*, C., Neugebauer E., Bouillon, B., Rehm, K., Rangger, C., Erli, H.-J., Pfaff; H. (2008) Trust, social support and patient type - associations between patients perceived trust, supportive communication and patients preferences in regard to paternalism, clarification and participation of severely injured patients. Patient Education and Counseling(in press) * These authors shared first authorship
- Janssen, C., Ommen, O., Lefering, R., Neugebauer, E., Pfaff, H. (2008) Health related quality of life of severely injured patients: socio-demographic, economic, trauma- and hospital-related determinants. European Journal of Trauma (in press)
- Ommen, O., Ullrich, B., Janßen, C., Pfaff, H. (2007): Die ambulant-stationäre Schnittstelle in der medizinischen Versorgung –Probleme, Erklärungsmodell und Lösungsansätze. Medizinische Klinik, (11)102: 913-917
- Janssen, C., Ommen, O., Ruppert, G., Pfaff, H. (2007): Patient- and hospital related determinants on subjective evaluation of medical treatment outcome of severely injured patients. Journal of Public Health. DOI: 10.1007/s10389-007-0119-z
- Janssen C, Ommen O, Neugebauer E, Lefering R, Pfaff H. How to improve satisfaction with hospital stay of severely injured patients. Langenbeck´s Archives of Surgery, Published Online First: 27 March 2007. DOI 10.1007/s00423-007-0186-1
- Von Lengerke, T., Janssen, C., John, J.: Psychological correlates of obesity: A population based study in Augsburg/Germany (KORA-Survey 2000). International Journal of Public Health, 51: 1-11
- Ommen O, Janßen C, Neugebauer E, Pfaff H (2006): Information und Einbeziehung in die Behandlung schaffen Vertrauen - Einflussfaktoren auf das Vertrauen schwerverletzter Patienten in den Krankenhausarzt. Der Chirurg. DOI: 10.1007/s00104-006-1229-9
- Ommen O, Janßen C, Neugebauer E, Rehm K, Bouillon B, Pfaff H (2006): Patienten- und krankenhausspezifische Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit mit dem Krankenhaus-aufenthalt schwerverletzter Patienten. Der Unfallchirurg. 109 (8): 628-639
- Clausen, G., Borchelt, M., Janßen, C., Loos, S., Mull, J., Pfaff, H. (2006): Unterstützende Versorgung und Zufriedenheit geriatrischer Patienten mit der stationären Behandlung – Ergebnisse einer systematischen Patientenbefragung. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 39: 48-56
- Scheibler, F., Janßen, C., Pfaff, H. ( 2003): Shared decision making: ein Überblicksartikel über die internationale Forschungsliteratur. Sozial- und Präventivmedizin, 48: 11-23
- Janßen C. (2001): Mielck, A.: Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Empirische Ergebnisse, Erklärungsansätze, Interventionsmöglichkeiten. Bern: Hans Huber. In: Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften, 9, 2: 192
- Papke, K. & Janßen, C. (2000): Tagebücher als Befragungsinstrument im Kontext des KORA-Projektes „Krankheitskosten von Asthma und Allergien“. Zeitschrift für Gesundheits-wissenschaften, 8, 2: 149-157
- Janßen, C., Heinrich, C., Weitkunat, R. Crispin, A. & Abel, T. (2000): Sozio-ökonomischer Status und gesundheitliche Kontrollüberzeugungen. Zeitschrift für Gesundheits-wissenschaften, 8, 3:216-229
- Mielck, A., Janßen, C., Rathmann, W. & Helms, A. (1999): Mehrbelastung durch Diabetes: Auswertung der Augsburger KORA-A Studie. Diabetes und Stoffwechsel, 8
- Spegel, H., Weitkunat, R., Crispin, A., Janßen, C. & Abel, T. (1999): Muster des Gesundheitsverhaltens und ihre Determinanten - Ergebnisse es Bern-Münchner Lebensstilpanels. Sozial- und Präventivmedizin, 44: 160-170
- Knesebeck, O. v.d., Janßen, C. & Lüschen, G. (1999): Alter und die Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher Versorgung: Ein Ost-West-Vergleich. Public Health Forum, 25: 5
- Lueschen, G., Geling, O., Janssen, C., Knesebeck O. & Kunz, G. (1997): After Unification: Gender and Health Status in East and West Germany. Social Science and Medicine, 44: 1313-1323
- Geling, O., Janßen, C. & Lüschen, G. (1996): Alter, Gesundheitsstatus und die Inanspruchnahme von Allgemein und Fachärzten. Zeitschrift für Sozial- und Präventivmedizin, 41: 36-46
- Weitkunat, R., Abel, T., Crispin, A. & Janßen, C. (1996): Computergestützte Telefoninterviews zu Lebensstilen. Public Health Forum, 14
Buchbeiträge
- Janßen, C., Pfaff, H. (2008): Soziale Schicht. In Berth, H., Balck, F., Brähler, E. (Hrsg.): Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von A bis Z. Göttingen: Hogrefe
- Janßen, C., Pfaff, H. (2008): Soziale Ungleichheit. In Berth, H., Balck, F., Brähler, E. (Hrsg.): Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von A bis Z. Göttingen: Hogrefe
- Pfaff, H., Janßen, C. (2008): Gesundheitswesen. In Berth, H., Balck, F., Brähler, E. (Hrsg.): Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von A bis Z. Göttingen: Hogrefe
- Janßen, C., Grosse Frie, K. (2008): Medizinische Soziologie. In Berth, H., Balck, F., Brähler, E. (Hrsg.): Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von A bis Z. Göttingen: Hogrefe
- Ommen, O., Janßen, C., Pfaff, H. (2008): Patientenzufriedenheit. In Berth, H., Balck, F., Brähler, E. (Hrsg.): Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie von A bis Z. Göttingen: Hogrefe
- Janßen, C., Ommen, O., Fuß, S., Pfaff, H. (2007): Psychosoziale Versorgung bei schwerstverletzten Patienten. In: Janßen, C., Borgetto, B. & Heller, G. (Hrsg.). Medizinsoziologische Versorgungsforschung: Theoretische Ansätze, Methoden und Instrumente sowie ausgewählte Ergebnisse. Weinheim & München: Juventa
- Borgetto, B., Mann, B., Janßen, C. (2007): Soziologische Theorien in der medizinsoziologischen Versorgungsforschung. In Janßen, C., Borgetto, B. & Heller, G. (Hrsg.): Medizinsoziologische Versorgungsforschung: Theoretische Ansätze, Methoden und Instrumente sowie ausgewählte Ergebnisse. Weinheim & München: Juventa
- Ommen, O., Driller, E., Janßen, C., & Pfaff, H. (2007): Burnout bei Ärzten – Werte- und Vertrauenskapital im Krankenhaus als mögliche Ressourcen? In: Brähler, E., Alfermann, D. & Stiller, J. (Hrsg.). Karriereentwicklung und berufliche Belastungen im Arztberuf.
- Janßen, C., Grosse Frie, K., Ommen, O. (2006): Soziale Ungleichheit, medizinische und gesundheitsbezogene Versorgung in Deutschland. In: Richter, M. & K. Hurrelmann (Hrsg.). Soziologie gesundheitlicher Ungleichheit. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften
- Janßen, C., Ommen, O., Pfaff, H. (2006): Psychosoziale Einflussfaktoren auf Krankheitsentstehung und Gesundheitserhaltung. In Kerr, J., Weitkunat, R., Moretti, M. (Hrsg.): ABC der Verhaltensänderung - Ein Leitfaden für Prävention und Gesundheitsförderung. London: Elsevier / Urban & Fischer
- Janssen, C. & Pfaff, H. (2005): Psycho-social environments. In Kerr, J., Weitkunat, R., Moretti, M. (eds.): ABC of Behavior Change: A guide to successful disease prevention and health promotion. London: Elsevier
- Pfaff, H, Janßen, C., Kuch, C., Scheibler, F. (2005): Integrierte Versorgungsformen aus stationärer Perspektive. In Badura, B., Iseringhausen, O. (Hrsg.): Wege aus der Krise der Versorgungsorganisation. Bern: Huber
- Pfaff, H., Janßen, C. (2004): Soziologische Gesundheits- und Krankheitsmodelle. In: Strauß, B., Berger, U., v. Troschke, J., Brähler, E. (Hrsg.): Lehrbuch Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie. Göttingen: Hogrefe
Herausgeberbände
- Janßen, C., Borgetto, B., Heller, G. (2007): Medizinsoziologische Versorgungsforschung: Theoretische Ansätze, Methoden und Instrumente sowie ausgewählte Ergebnisse. Weinheim & München: Juventa
